Die Gehälter für Hauspersonal sprechen Familien meistens erst ganz am Ende des ersten Treffens an, und dann ein wenig verlegen. Dabei ist das von allen Fragen auf der Liste die praktischste. Wird der Lohn zu knapp angesetzt, kommt er am Ende teurer: Der gute Butler geht nach einer Saison, und wer ihn ersetzt, muss erst wieder lernen, wo das Silber zu Hause ist und welcher Gast seinen Kaffee schwarz trinkt.

Dieser Leitfaden zeigt, was Hauspersonal in Italien und der Schweiz kurz vor 2027 verdient, mit Monaco, Frankreich und London zum Vergleich. Zu jeder Zahl nennen wir Quelle und Jahr, und jede ist die neueste, die wir im Oktober 2026 finden konnten. Was wir nicht bis zum Originaldokument zurückverfolgen konnten, steht hier nicht.

Gehälter für Hauspersonal: die Kurzfassung

  • Die Schweiz zahlt für die meisten Rollen am meisten. Morgan & Mallet (2025/26) nennt für Butler, Privatköche und Estate Manager CHF 110’000–150’000 brutto pro Jahr. Der gesetzliche Mindestlohn in der Hauswirtschaft beginnt bei CHF 20,35 pro Stunde (Normalarbeitsvertrag des Bundes, 2026).
  • Italien zahlt auf dem Papier weit weniger. Für höhere Stellen mit Wohnsitz im Haus legt der nationale Tarifvertrag 2026 rund € 1’612–1’682 pro Monat fest, Zulage inbegriffen. Als Gehalt eines Butlers werden allerdings € 3’000–5’000 pro Monat genannt (9Colonne, April 2026).
  • Monaco liegt beim formellen Service nicht weit hinter der Schweiz. Butler werden dort mit € 90’000–120’000 pro Jahr angegeben (Morgan & Mallet, 2025/26).
  • Frankreich ist ausgeglichener: Im selben Bericht liegen die meisten Rollen zwischen € 45’000 und € 60’000 pro Jahr.
  • London: Hier liegt das Gehalt eines House Managers bei £ 55’000–80’000, und wo genau in dieser Spanne, hängt davon ab, ob er im Haus wohnt (Greycoat Lumleys, 2024/25).

Italien: zuerst der nationale Tarifvertrag

Jede Stelle für Hausangestellte in Italien, von der Putzhilfe, die dienstags kommt, bis zum direttore di casa einer Villa am Comer See, unterliegt normalerweise einem einzigen nationalen Vertrag: dem CCNL lavoro domestico, dem Tarifvertrag für Hausangestellte. Der geltende Text wurde am 28. Oktober 2025 unterzeichnet, auf Arbeitgeberseite von Fidaldo (dem Verband, zu dem Assindatcolf gehört) und Domina, auf Arbeitnehmerseite von Filcams-CGIL, Fisascat-CISL, UILTuCS und Federcolf. Er gilt vom 1. November 2025 bis zum 31. Oktober 2028.

Eine nationale Kommission beim Arbeitsministerium passt die Mindestlöhne jedes Jahr an. Die Tabelle für 2026 wurde am 11. Februar unterzeichnet und gilt ab dem 1. Januar; die Tabelle für 2027 wird Anfang nächsten Jahres erwartet, und sobald sie vorliegt, bringen wir diese Seite auf den neuesten Stand.

Die Stufen, und wo jede Rolle landet

Der Vertrag kennt acht Stufen, von A bis DS. In den Häusern, in denen wir arbeiten, kommt es auf fünf davon an:

  • B: allgemeine Hausarbeit, Service bei Tisch und auf den Zimmern, der Garten, das Fahren. Auch Chauffeure sind hier eingestuft, was sie meistens überrascht.
  • BS: Babysitter.
  • C: der Koch, der selbständig arbeitet, den Einkauf inbegriffen.
  • D: Stellen mit echter Selbständigkeit oder mit Personalverantwortung, etwa der Butler (maggiordomo), die erste Hausdame (governante), der Küchenchef, der Obergärtner und der Verwalter des Familienbesitzes, für viele Estate Manager die passendste Einstufung.
  • DS: der direttore di casa, das, was im Vertrag einem House Manager am nächsten kommt.

Ein Paar bedeutet zwei Verträge, einen für jede Person, oft auf unterschiedlichen Stufen. Wenn Ihnen die Grenzen zwischen diesen Rollen verschwommen vorkommen, dann sind sie es meistens auch; wir haben beschrieben, was ein House Manager eigentlich den ganzen Tag macht.

Mindestlöhne für Hausangestellte ab 1. Januar 2026

Das sind die Untergrenzen des Vertrags. Die Monatsbeträge gelten für Vollzeitpersonal, das im Haus wohnt, die Stundenlöhne für Personal, das extern wohnt.

StufeTypische RollenIm Haus wohnend, pro MonatExtern wohnend, pro Stunde
BHausangestellte, Chauffeur, Gärtner€ 983,16€ 7,01
BSBabysitter€ 1’053,39€ 7,45
CKoch€ 1’123,63€ 7,86
DButler, erste Hausdame, Küchenchef, Verwalter€ 1’404,51 + € 207,69 Zulage€ 9,57
DSDirettore di casa€ 1’474,73 + € 207,69 Zulage€ 9,97

Quelle: Arbeitsministerium, Tabelle 2026. Kost und Logis werden mit einem Pauschalwert von € 6,66 pro Tag angerechnet: € 2,33 für jede der beiden Mahlzeiten und € 2,00 für das Zimmer. Bei Personal, das im Haus wohnt, gehört dieser Wert zum Lohn: Er zählt für den dreizehnten Monatslohn und den TFR mit.

Arbeitszeit, dreizehnter Monatslohn und TFR

Wer im Haus wohnt, arbeitet höchstens 10 Stunden am Tag und 54 in der Woche, mit mindestens 11 aufeinanderfolgenden Stunden Ruhe; wer extern wohnt, höchstens 8 Stunden am Tag und 40 in der Woche. Personal, das im Haus wohnt, hat 36 Stunden wöchentliche Ruhezeit, davon 24 am Sonntag, und alle haben 26 Arbeitstage Ferien im Jahr.

Die tredicesima, ein voller zusätzlicher Monatslohn, ist im Dezember fällig und schliesst bei Personal, das im Haus wohnt, Kost und Logis ein. Jedes Dienstjahr erhöht ausserdem den TFR (trattamento di fine rapporto), die Abfindung, die die Familie bei Ende des Arbeitsverhältnisses schuldet, ganz gleich, aus welchem Grund es endet: der Jahreslohn einschliesslich Kost, Logis und dreizehntem Monatslohn, geteilt durch 13,5. Die angestellte Person kann einmal im Jahr bis zu 70 % davon als Vorschuss verlangen. Mit dem Dienstalter kommen alle zwei Jahre 4 % des Mindestlohns hinzu, höchstens siebenmal. Familien, die den TFR ein Jahrzehnt lang vergessen, bekommen ihn meist auf einen Schlag präsentiert, gern an dem Tag, an dem die Köchin in den Ruhestand geht.

Brutto und netto, auf italienische Art

An diesem Punkt verschätzen sich viele. Eine italienische Familie, die Hauspersonal beschäftigt, zieht keine Einkommenssteuer ab: Sie ist kein sostituto d’imposta, also nicht zum Steuerabzug an der Quelle verpflichtet. Sie zahlt jedes Quartal die Beiträge an das INPS, die staatliche Sozialversicherungsanstalt, und behält dafür den Anteil der angestellten Person ein. Die Einkommenssteuer dagegen regelt die angestellte Person selbst, im folgenden Jahr mit ihrer Steuererklärung. Das «netto» auf einer italienischen Lohnabrechnung für Hauspersonal heisst deshalb: nach Abzug der Beiträge, nicht der Steuern. Ein Butler, dem «€ 3’500 netto» angeboten werden, sollte nachrechnen, bevor er zusagt. Die Steuererklärung rechnet ohnehin nach, ein Jahr später. Über eine Reform, nach der das INPS den Steuerabzug übernähme, wird diskutiert, doch als wir dies schrieben, war sie nicht vor 2027 zu erwarten (Centro Fiscale, Mai 2026).

Was erfahrenes Personal tatsächlich verdient

Oberhalb der Untergrenze entscheidet der Markt, und zwar leise; veröffentlichte Zahlen für italienische Häuser gibt es nur wenige. In der folgenden Tabelle steht neben der Vertragsstufe jeder Rolle die besten Anhaltspunkte, die wir gefunden haben, darunter die Spalte «Europa» der Umfrage von Greycoat Lumleys, der Massstab, an dem internationale Kandidaten in Italien ein Angebot meistens messen.

RolleStufe im CCNLItalien (9Colonne, 2026)Europa (Greycoat Lumleys, 2024/25)
House ManagerDSKeine Angabe€ 60’000–100’000 pro Jahr, im Haus wohnend (als «Household Manager»)
Estate ManagerDKeine Angabe€ 60’000–80’000 pro Jahr, im Haus wohnend
ButlerD€ 3’000–5’000 pro Monat€ 60’000–75’000 pro Jahr, im Haus wohnend
HaushälterinB; D als erste HausdameRund € 2’500 pro Monat in Mailand, Kochen inbegriffen€ 42’000–72’000 pro Jahr
PrivatkochC; D als Küchenchef€ 3’500 pro Monat zum Einstieg, bei 40 Stunden; € 6’000–7’000 mit internationalem Hintergrund€ 5’000 netto pro Monat; € 6’000 als Head Chef
NannyBS; D als HauslehrerinKeine Angabe€ 800–1’000 netto pro Woche
ChauffeurBKeine AngabeKeine Angabe
PaarZwei VerträgeAb etwa € 5’000 pro Monat€ 5’500 netto pro Monat, zusammen

9Colonne nennt keine Quelle und sagt nicht, ob brutto oder netto. Greycoat Lumleys kennzeichnet nur einen Teil der Zahlen als netto, und die Spalte «Europa» wirft den ganzen Kontinent in einen Topf. Nehmen Sie diese Spannen als Einstieg in eine Verhandlung, nicht als deren Ergebnis.

Schweiz: Mindestlöhne vom Bund, Regeln der Kantone

Einen landesweiten Mindestlohn gibt es in der Schweiz nicht. Die Hauswirtschaft hat trotzdem eine eigene Untergrenze, festgelegt im Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Hauswirtschaft (NAV Hauswirtschaft, auf Französisch CTT économie domestique). Der Bundesrat hat ihn am 5. Dezember 2025 bis zum 31. Dezember 2028 verlängert und die Mindestlöhne ab dem 1. Januar 2026 um 2 % angehoben. Ausser in Genf gilt er für alle, die im Durchschnitt mindestens fünf Stunden pro Woche für denselben Haushalt arbeiten. Wer hauptsächlich Kinder betreut, fällt nicht darunter.

KategorieBrutto pro Stunde, 2026Brutto pro Monat bei 42 Wochenstunden
UngelerntCHF 20,35CHF 3’703,70
Ungelernt, mit mindestens vier Jahren BerufserfahrungCHF 22,30CHF 4’058,60
Gelernt, zweijährige Grundbildung mit Berufsattest (EBA)CHF 22,30CHF 4’058,60
Gelernt, dreijährige Grundbildung mit Fähigkeitszeugnis (EFZ)CHF 24,55CHF 4’468,10

Quelle: SECO, Informationen zum NAV Hauswirtschaft, 2026. Wer im Stundenlohn arbeitet, erhält zusätzlich einen Ferienzuschlag (8,33 % für vier Wochen). Der Normalarbeitsvertrag des Bundes regelt nur den Lohn; Arbeitszeit, Ruhezeiten und Kündigung ergeben sich aus dem Normalarbeitsvertrag des jeweiligen Kantons und aus dem Obligationenrecht. Der kantonale Vertrag des Tessins zum Beispiel übernimmt dieselben Mindestlöhne.

Genf

Genf hat einen eigenen Vertrag, den CTT-EDom (J 1 50.03), dessen Mindestlöhne bis zum 31. Dezember 2026 zwingend sind. Bei einer 45-Stunden-Woche beginnt der Bruttolohn, auf zwölf Monatslöhne gerechnet, bei CHF 4’795,05 pro Monat für Personal ohne Ausbildung oder mit weniger als vier Jahren Erfahrung (CHF 24,59 pro Stunde, zugleich der kantonale Mindestlohn), und er steigt bis auf CHF 5’222,10 für einen Gärtner mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis. Kost und Logis werden zu den AHV-Ansätzen aus dem Anhang an den Mindestlohn angerechnet (insgesamt CHF 33 pro Tag), weshalb der Barlohn von Personal, das im Haus wohnt, unter dem genannten Betrag liegen kann. Der Genfer Vertrag gilt auch für Köche, Gärtner und Personen, die zu Hause Kinder betreuen.

Sozialabgaben, Quellensteuer und der 13. Monatslohn

Beiträge für Hauspersonal sind vom ersten Franken an geschuldet. Ausgenommen sind nur junge Leute: Bis zum 31. Dezember des Jahres, in dem sie 25 werden, bleibt ein Lohn von höchstens CHF 750 im Kalenderjahr beitragsfrei, ausser sie verlangen die Abrechnung trotzdem. Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen je 5,3 % für AHV/IV/EO. Für die Arbeitslosenversicherung sind es je 1,1 %, auf Löhne bis CHF 148’200. Dazu kommen die obligatorische Unfallversicherung bei einem zugelassenen Versicherer (AHV/IV-Merkblatt 2.06, 2026) und die Beiträge für die Familienzulagen, die von Kanton zu Kanton verschieden sind. Ab einem bestimmten Lohn ist zudem die berufliche Vorsorge obligatorisch. Ausländischen Angestellten ohne Niederlassungsbewilligung C zieht der Arbeitgeber die Einkommenssteuer in der Regel jeden Monat als Quellensteuer vom Lohn ab. Einen 13. Monatslohn schreibt in der Schweiz kein Gesetz vor. Geschuldet ist er, wenn der Vertrag ihn vorsieht oder wenn er jahrelang vorbehaltlos bezahlt wurde; halten Sie also so oder so schriftlich fest, was gilt.

Gehälter für Butler, Köche und Estate Manager in der Schweiz

Der Bericht Beyond the Butler von Morgan & Mallet (2025/26, gestützt auf Vermittlungen von Januar 2024 bis Oktober 2025) nennt diese Bruttospannen pro Jahr:

RolleBrutto pro Jahr
Hausangestellten- oder HauswartpaarCHF 120’000–160’000
Estate ManagerCHF 110’000–150’000
ButlerCHF 110’000–130’000
PrivatkochCHF 110’000–130’000
ChauffeurCHF 90’000–120’000
HaushälterinCHF 80’000–120’000
NannyCHF 80’000–120’000

Für einen House Manager nennt der Bericht keine Schweizer Zahl, also haben wir auch keine erfunden.

Monaco, Frankreich und London im Vergleich

Familien mit Häusern in mehreren Ländern fragen oft, warum derselbe Butler in Gstaad doppelt so viel kostet wie in der Toskana. Den grössten Teil erklären die Mieten, den Rest die Nachfrage.

RolleMonaco, € brutto pro JahrFrankreich, € brutto pro JahrLondon, £ pro Jahr
House ManagerNicht veröffentlichtNicht veröffentlicht55’000–65’000 im Haus wohnend; 65’000–80’000 extern
Estate Manager80’000–130’000Nicht veröffentlichtNicht veröffentlicht
Butler90’000–120’00045’000–60’00045’000–50’000 im Haus wohnend; 45’000–60’000 extern
Haushälterin45’000–55’00045’000–60’00040’000–43’000 im Haus wohnend; 40’000–50’000 extern
Privatkoch90’000–110’00045’000–60’00050’000–90’000 im Haus wohnend; 60’000–120’000 extern
Nanny52’000–57’00045’000–60’00035’000–45’000 im Haus wohnend; 55’000–65’000 extern
Chauffeur60’000–90’00045’000–60’00050’000–55’000
PaarNicht veröffentlichtSiehe unten75’000–90’000 zusammen, im Haus wohnend

Monaco und Frankreich: Morgan & Mallet, Beyond the Butler, 2025/26. London: Greycoat Lumleys Salary Survey 2024/25.

Frankreich braucht eine Fussnote. Paare für den Haushalt sind dort die am häufigsten gesuchte Rolle (21 % der Anfragen im Bericht von Morgan & Mallet), und doch nennt der Bericht für sie kein Gehalt. Der Branchenbericht der Agentur vom September 2026 zitiert ihren Mitgründer Morgan Richez (in unserer Übersetzung):

«Als wir angefangen haben, kostete ein Hausangestelltenpaar in Frankreich 3’000 bis 3’500 netto im Monat. Heute braucht man mindestens 4’500 oder 5’000 im Monat.»

London ist eine Lektion in Sachen Quellen. In der britischen Tabelle von Morgan & Mallet (2025/26) bekommen House Manager £ 70’000–120’000 und Butler £ 50’000–100’000, deutlich mehr, als Greycoat Lumleys für London angibt. Beide können recht haben. Sie vermitteln an unterschiedliche Familien.

Im Haus wohnen oder extern

Personal, das im Haus wohnt, kostet weniger Bargeld und mehr von allem anderen. In der Londoner Umfrage von Greycoat Lumleys verdient ein House Manager, der extern wohnt, £ 10’000–15’000 mehr als einer, der im Haus wohnt, und eine extern wohnende Nanny rund £ 20’000 mehr.

Was keine Tabelle zeigt, ist das Zimmer. Wir haben erlebt, wie ein sehr guter Koch ein grosszügiges Angebot ausschlug, weil die Personalwohnung auf die Mülltonnen hinausging. Eine Stelle mit Wohnsitz im Haus beurteilen die Leute so, wie sie ein Zuhause beurteilen würden: Gibt es Tageslicht, ein richtiges Bad, WLAN, das auch wirklich bis dorthin reicht? Einem Paar ist ein Häuschen mit eigenem Eingang unter Umständen wichtiger als eine Lohnerhöhung.

Was ein Gesamtpaket meistens umfasst

  • Wohnung und Verpflegung für Personal, das im Haus wohnt, Nebenkosten bezahlt. In Italien haben beide einen vertraglichen Wert, der für den dreizehnten Monatslohn und den TFR mitzählt.
  • Ein Auto für Estate Manager und Chauffeure. Die private Nutzung wird ausgehandelt und in der Regel als Lohnbestandteil versteuert.
  • Der dreizehnte Monatslohn: in Italien Pflicht, in der Schweiz Vertragssache.
  • Reisen: ein- oder zweimal im Jahr ein Flug nach Hause für Personal aus dem Ausland, dazu eine Zulage, wenn es mit der Familie unterwegs ist.
  • Krankenversicherung: In der Schweiz ist die Grundversicherung obligatorisch und persönlich, und manche Familien beteiligen sich daran.
  • Uniformen, ein Telefon und bezahlte Weiterbildung, dazu in Saisonhäusern ein Bonus am Ende der Saison.

Wie Sie diese Zahlen lesen sollten

  • Sie beschreiben erfahrene Vollzeitkräfte in grossen Häusern, so wie die Agenturen sie sehen, die diese Leute vermitteln.
  • Untergrenzen sind nicht der Markt. Eine Familie, die einem erfahrenen Butler den Mindestlohn der Stufe D anbietet, wird reichlich Zeit haben, das Silber selbst zu polieren.
  • Brutto und netto bedeuten nicht in jedem Land dasselbe. Die Spannen von Morgan & Mallet sind brutto; Greycoat Lumleys kennzeichnet Nettozahlen ausdrücklich als netto; in Italien heisst «netto» meistens nur: nach Abzug der Beiträge.
  • Die Quellen stammen nicht aus demselben Jahr. Greycoat Lumleys ist von 2024/25, Morgan & Mallet von 2025/26, die Mindestlöhne gelten für 2026. Italien und Genf passen ihre jedes Jahr im Januar an.

Bevor Sie etwas unterschreiben

Dieser Artikel ist eine allgemeine Information und keine Rechts- oder Steuerberatung. In Italien setzt ein consulente del lavoro (ein zugelassener Berater für Arbeitsrecht und Lohnabrechnung) oder die örtliche Geschäftsstelle eines Arbeitgeberverbands den Vertrag auf und übernimmt die Lohnabrechnung; in der Schweiz sagt Ihnen ein Treuhandbüro für Lohnbuchhaltung oder die kantonale Ausgleichskasse, was für Sie gilt.

Was Ihnen keiner von ihnen sagen kann, ist, welche Rolle Ihr Haus tatsächlich braucht. Diese Frage kommt vor jedem Gehalt, und unsere Fragen für das Vorstellungsgespräch mit Hauspersonal setzen genau dort an. Sitzen Sie auf der anderen Seite des Gesprächs, dann geht unser Leitfaden zum Arbeiten in Privathaushalten ausführlicher auf Lohn, Verträge und das Wohnen im Haus ein, und das Liorènne Register nimmt Bewerbungen entgegen. Saisonverträge enden oft damit, das Sommerhaus richtig zu schliessen, und auch das gehört in die Stellenbeschreibung. Für alles Konkrete schreiben Sie uns.

Fragen

Wie hoch ist der Mindestlohn für Hausangestellte in Italien 2026?

Seit dem 1. Januar 2026 legt der nationale Tarifvertrag für eine Vollzeitkraft der Stufe B, die im Haus wohnt, € 983,16 pro Monat fest; auf der Stufe DS, beim direttore di casa, sind es € 1'474,73 plus eine Zulage von € 207,69. Für Personal, das extern wohnt, liegen die Mindeststundenlöhne zwischen € 7,01 und € 9,97.

Wie viel verdient ein Butler in der Schweiz?

Der Bericht von Morgan & Mallet für 2025/26 nennt für einen Butler in der Schweiz CHF 110'000–130'000 brutto pro Jahr. Die gesetzliche Untergrenze in der Hauswirtschaft liegt viel tiefer: CHF 20,35 pro Stunde im Jahr 2026 für ungelerntes Personal, nach dem Normalarbeitsvertrag des Bundes.

Ist ein 13. Monatslohn Pflicht?

In Italien ja: Die tredicesima ist ein voller zusätzlicher Monatslohn, fällig im Dezember, und bei Personal, das im Haus wohnt, schliesst sie Kost und Logis ein. In der Schweiz schreibt ihn kein Gesetz vor; geschuldet ist er, wenn der Vertrag ihn vorsieht oder wenn er jahrelang vorbehaltlos bezahlt wurde.

Wir schreiben das Journal aus unserer eigenen Arbeit in Privathäusern in Italien und der Schweiz. Jedes Haus hat seine eigenen Regeln: Nehmen Sie, was zu Ihrem passt, und fragen Sie uns nach dem Rest.

Quellen